Allen Schülerinnen und Schülern viel Erfolg zum Zwischenzeugnis

Schulinterne Auswertung der LEV-Umfrage 2010
für das Hermann Staudinger Gymnasium Erlenbach am Main

Die Gymnasien in Bayern arbeiten erfolgreich und engagiert an der Umsetzung des achtjährigen Gymnasiums G8. Dabei gibt es aber immer wieder Probleme, die die Realisierung erschweren und die Übertragung des Modells in den praktischen Alltag nur mit erheblichen Einschränkungen zulassen.

Die LEV hatte bereits in 2007 eine erste Umfrage an den Gymnasien in Bayern durchgeführt und wollte jetzt prüfen, ob noch ein grundsätzlicher Bedarf für eine weitere Optimierung des Konzepts vorhanden ist. Deshalb wurde dieses Frühjahr eine weitere Umfrage an den bayerischen Gymnasien durchgeführt. Um einen aussagekräftigen Vergleich der Ergebnisse der beiden Umfragen zu ermöglichen, wurde die Fragestellung weitgehend beibehalten, auch wenn hier für einige Fragen sicher andere Formulierungen möglich gewesen wären. Zusätzlich aufgenommen zu den Fragen zu Klasse 5 bis 10 wurden Fragen zur Oberstufe Q11 und K12.

Die große Beteiligung an der Umfrage ermöglicht es wieder ein umfassendes objektives Bild von der Lage an den bayerischen Gymnasien darzustellen.

Trotz gewisser Schwierigkeiten haben sich 35.078 Eltern von 120 Gymnasien in ganz Bayern beteiligt. Die Beteiligung am HSG lag bei 73,9 % (!!!), d.h. 664 ausgefüllte Fragebögen wurden vom Elternbeirat erfasst und zusammen mit den Klassenelternsprechern ausgewertet und weiterverarbeitet.

Die folgenden Seiten zeigen verschiedenen Auswertungen zu der am HSG durchgeführten Elternbefragung, teilweise mit einer Bewertung gegenüber der durchschnittlichen Situation in Bayern.

Bitte beachten Sie, dass die Umfrage am HSG Erlenbach nicht zwischen Mädchen und Jungen unterscheidet, sondern nur Schüler ausweist.

(Für das HSG gibt es kein Diagramm Veränderungen, daher hier als Ersatz die prozentuale Anzahl!)

Die Zusammenstellung der Fächer, die gefördert werden müssen, zeigt eine sehr heterogene Verteilung.

Wie bei den bayerischen Ergebnissen ist auch am HSG der Nachhilfebedarf vorhanden. Ausreißer ist jedoch die Jahrgangsstufe 9 – hier weicht das HSG Ergebnis enorm vom bayernweiten Ergebnis ab: am HSG ca. 17% in Bayern ca. 45%!

Hausaufgabenzeitbedarf:

Mit Ausnahme von Jahrgangsstufe 11 haben HSG-Schüler mehr Zeit für Hobbys, Freunde und Wahlfächer als andere bayerische Gymnasiasten und daher mehr Zeit für außerschulische Aktivitäten.

Q11/K12 – Vergleich

In der Q11 gelingt es unserer Schule einen erfreulich effizienten Stundenplan zu erstellen, so dass diese Schüler weniger Freistunden haben als die Kollegiaten in der K12.

In der K12 spiegeln sich die Wahlmöglichkeiten der Schüler in den Kursgrößen wieder, während in der Q11 alle Schüler die Fächer Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache für das Abitur belegen müssen. Daher ist die Anzahl der Schüler hier in den Kursen höher.

Auswirkungen auf den Familienalltag im Vergleich:

(Bayernweit: Nie 19,94 %, Ja 77,11 %)

(Bayernweit: Nie 10,80 %, Ja 85,55 %)

(Bayernweit: Nie 25,84 %, Ja 69,82 %)

Sowohl in Unter- und Mittelstufe, in Q11 wie in K12 empfinden die Eltern der HSG-Schüler die Auswirkungen des Lernpensums auf den Familienalltag im Schnitt 5%-10% weniger belastend als es die Eltern der übrigen bayerischen Gymnasien empfinden.

2010-2012 Elternbeirat des Hermann-Staudinger-Gymnasium

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